Unsicherheit, Sorge und Angst prägen die gegenwärtige Weltlage. Es ist schwer das Gleichgewicht zu halten. Nur auf Weniges scheint noch Verlass zu sein und das Leid der Menschen in der Ukraine geht allen zu Herzen. Wir finden nur schwer Worte für das, was geschieht und für das, was vor ein paar Wochen noch unvorstellbar schien.

Ein Gebet nach Ann Weems findet Worte und beschreibt unsere Hoffnung und Sehnsucht. Wir wollen diese Gedanken teilen.

 

AM RANDE EINES KRIEGES
EIN FUß SCHON MITTENDRIN
Bete ich nicht mehr für den Frieden.
ICH BETE FÜR WUNDER.

Ich bete darum
dass sich steinerne Herzen
verwandeln lassen in Zärtlichkeit
und dass schlechte Absichten
zu Barmherzigkeit werden.

Dass alle entsandten Soldaten
in Sicherheit gebracht werden
und das die ganze Welt in Staunen versetzt wird.
Ich bete dafür,
dass all das Gerede von Gott
einen Unterschied macht.
Dass es sich nicht mehr gefangen nehmen lässt.
Dass es seine Fesseln
der Kleingläubigkeit ablegt.
Dass es seinen Weg geht in Wahrheit
UND ANDERE BEFREIT.

Ich bete dafür,
dass sich Menschen auf der
ganzen Welt schon bald zusammensetzen und
BROT UND WEIN MITEINANDER TEILEN.

Manche sagen es gibt
keine Hoffnung mehr.
Aber ich juble einfach
den heiligen Clowns zu.
Denen die diese verrückte
Idee nicht aufgeben wollen.
Dass wir geliebt sind
von Gott
UND DASS WIR EINANDER
WIRKLICH LIEBEN KÖNNEN.
(nach Ann Weems)

Institut für Engagementförderung

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